Direktsaft, Fruchtnektar oder Fruchtsaftgetränk?

Direktsaft, Fruchtnektar oder Fruchtsaftgetränk – das sind die Unterschiede

Saft ist nicht gleich Saft, wie die verschiedenen Bezeichnungen zeigen. Doch was ist wirklich drin in den farbenfrohen Getränken? Jede Variante steht für eine spezielle Herstellungsart, eine charakteristische Zusammensetzung und einen unterschiedlichen Anteil an Fruchtsaft oder Fruchtmark.

Direktsaft: Diese Säfte bestehen zu 100 Prozent aus frischen oder haltbar gemachten Früchten. Sie werden entweder als Maische oder als ganze Frucht gepresst. Der naturtrübe Saft wird bei Bedarf noch gefiltert und gelangt dann als klare Variante zum Händler.

Fruchtsaft aus Konzentrat: Die Hersteller entziehen dem Saft das Wasser und die Aromen. So sparen sie Lager- und Transportkosten. Das fruchteigene Aroma und das Wasser werden später wieder hinzugefügt und bei Bedarf noch mit Fruchtfleisch verfeinert.

Fruchtnektar: Fruchtsaftkonzentrat wird mit Wasser verdünnt und je nach Bedarf mit Zucker oder Honig gesüßt. Nektar enthält je nach Sorte einen Anteil von 25 (Banane, Mango, Johannisbeere) bis 50 Prozent (Quitte, Pfirsich, Holunderbeere) Fruchtsaft oder Fruchtmark.

Fruchtsaftgetränke: Diese Variante gilt eigentlich nicht mehr als Saft, sondern als Softdrink. Im Gegensatz zu Fanta und Co. enthalten Fruchtsaftgetränke einen vorgeschriebenen Fruchtgehalt von mindestens sechs (Zitrusfrüchte) bis 30 Prozent (Kernobst, Trauben).

Egal, welche Variante Ihnen am besten schmeckt – in Ihrem Dursty-Getränkemarkt finden Sie eine große
Auswahl.