04.11.2014

Dursty zieht in ehemaligen Discounter ein

Der Getränkemarkt Dursty zieht in die ehemaligen Räume des Discounters in der Karl-Marx-Straße in Feldkirchen. Die Neueröffnung ist am 13. November. Mit der Neueröffnung wird die Nahversorgung insbesondere für die älter werdenden Einwohner im Stadtteil wieder ausgebaut und verbessert.

Diese hatte durch die überraschende Schließung des ehemaligen Discounters zum 28. Februar 2013 erheblich gelitten. Gegen die Pläne des Unternehmens, dort anschließend einen unregelmäßig stattfindenden Sonderpostenverkauf zu etablieren, hatte sich im Stadtteil Widerstand geregt. Nachdem die Geschäftsführung des Discounters Abstand von diesen Überlegungen genommen hatte, begannen schon bald Gespräche über eine neue Nutzung der Verkaufsfläche. Dies gestaltete sich schwieriger als von allen Beteiligten erwartet: Es gab eine Reihe von Interessenten, doch die Gespräche blieben ohne Erfolg. Konkrete Verhandlungen konnten zudem erst nach der offiziellen Übergabe der Geschäftsräume zum 31. Dezember 2013 beginnen.

Anlieferzeiten im Detail geregelt

Dem Inhaber der Immobilie war es insbesondere wichtig, einen langfristigen Mietvertrag mit einem starken Partner auszuhandeln, um den Kunden Kontinuität zu bieten. Mit Dursty konnte dieser starke Partner gefunden werden. Zusätzlich wurden bei den Vertragsverhandlungen auch die Anlieferzeiten im Detail geregelt. Diese liegen zwischen 7 und 20 Uhr. Auf diese Weise hält sich die zu erwartende Lärmbelastung der Anwohner in Grenzen.
Um die Nahversorgung im Stadtteil zu verbessern, startete bereits im Juli 2013 der Feldkircher Wochenmarkt, der sich inzwischen als fester Termin jeden Donnerstag auf dem Kirmesplatz ausgezeichnet etabliert hat. Seit Februar fährt zusätzlich der Eifeler Frischdienst jeden Mittwoch durch Feldkirchen.

Verkaufsfläche wurde umgebaut

In den vergangenen Wochen wurde die 541 Quadratmeter große Verkaufsfläche des ehemaligen Discounters umfassend umgebaut. Die Abnahme dieser Arbeiten ist inzwischen erfolgt, jetzt geht es an die Inneneinrichtung. „Derzeit ist unser Serviceteam vor Ort, um die Inneneinrichtung zu montieren. Im Prinzip arbeiten wir bis zur Eröffnung rund um die Uhr“, sagt Bianca Heitze, die Leiterin für PR und Marketing von Dursty.

Klare Farbsignale sollen den Verbraucher durch das gesamte Ladenlayout begleiten. Die Wände strahlen einen warmen Gelbton ab. Das ist bereits jetzt durch die Glastüren der Immobilie zu erkennen – ebenso wie die Handwerkerteams, die an der Inneneinrichtung arbeiten. Mit der Filiale in Neuwied möchte Dursty auch hier in der Region Fuß fassen. „Wir erschließen hier ein völlig neues Gebiet“, bestätigt Bianca Heitze. Die nächstgelegenen Märkte sind in Koblenz und Puderbach.

Neue Arbeitsplätze

Dursty versteht sich selbst als Fachmarkt für Getränke mit einem sogenannten Randsortiment. Das sind beispielsweise Süßwaren und Knabberartikel oder saisonabhängige Non-Food-Produkte. Als Fachmarkt legt Dursty einen Schwerpunkt auf Beratung, beispielsweise wenn es um Weine aus den großen europäischen Anbaugebieten oder um die immer stärker gefragten handwerklich gebrauten Bierspezialitäten geht. Dazu setzt Dursty auch auf geschultes Fachpersonal, das in der Startphase durch die Teams der benachbarten Märkte unterstützt wird. In Feldkirchen sind mit dem Markt gleichzeitig vier neue Arbeitsplätze entstanden.

Quelle: Andrea Fehr, Rhein-Zeitung

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